Dank der zahlreichen Helferstunden an der SMV in Zuchwil vor knapp zwei Jahren war es uns möglich, mit dem erwirtschafteten Erlös einen gemeinsamen Wochenendausflug für den ganzen Verein zu organisieren.
Dank eines motivierten OKs führte uns die Helferreise nach Annecy in Frankreich.
Am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr trafen wir uns voller Vorfreude im Brühl, um gemeinsam ins Wochenende zu starten.
Nachdem alle eingetroffen waren, machten wir uns mit dem Car auf den Weg nach Annecy.
Bereits während der Fahrt war die Stimmung bestens. Bei einem grosszügigen Apéro, guter Musik und vielen Gesprächen wurde auf das bevorstehende Wochenende angestossen. Damit die rund vierstündige Fahrt möglichst kurzweilig blieb, hatte das OK verschiedene Spiele vorbereitet. Besonders das gemeinsame Kahoot sorgte für einige Lacher und spannende Duelle.
Während des gesamten Wochenendes begleitete uns zudem das Spiel «Mörderlis». Jede Person zog zu Beginn einen Namen und hatte die Aufgabe, von dieser Person bis Sonntagabend drei möglichst unbemerkte Fotos zu machen. Entsprechend wurde das ganze Wochenende über fleissig beobachtet, geschlichen und fotografiert.
Nach rund vier Stunden Fahrt erreichten wir Annecy und bezogen zunächst unsere Zimmer. Lange ausruhen konnten wir jedoch nicht, denn am Abend stand bereits der nächste Programmpunkt auf dem Plan.
Für den Spieleabend wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt und durchliefen abwechslungsreiche Posten. Ob beim Zeichnen, Tabu spielen oder beim Wettbewerb um den weitesten Papierflieger – Kreativität, Geschicklichkeit und Teamgeist waren gefragt. Es wurde viel gelacht und die Zeit verging wie im Flug. Während einige danach direkt ins Bett gingen, liessen andere den Abend noch gemütlich bei einem Getränk in der Hotelbar ausklingen.
Am Samstagmorgen hiess es früh aufstehen. Bereits um 8:00 Uhr standen alle wieder bereit beim Car, denn die verschiedenen Aktivitäten warteten. Jede und jeder hatte sich bereits im Voraus für ein Programm angemeldet.
Nach und nach wurden die einzelnen Gruppen vom Car bei ihren jeweiligen Startpunkten abgesetzt. Einige wagten sich beim Canyoning in spektakuläre Schluchten, andere waren mit dem Velo unterwegs, während eine weitere Gruppe Annecy auf eigene Faust erkundete. Für die Wasserfans ging es aufs Wakeboard.
Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Aktivitäten:
Canyoning
Als Erstes wurde unsere «Canyoning-Gruppe» vom Car an ihrem Ausgangspunkt ausgeladen. Dort angekommen, bekamen wir direkt unsere Ausrüstung für das bevorstehende Abenteuer und wurden in die Gruppen "Anfänger" und "Fortgeschrittene" eingeteilt, je nachdem, für welche Gruppe man sich im Voraus angemeldet hatte.
Nach einer kurzen Einführung zur Ausrüstung, ging es dann auch schon los. Spätestens da stieg bei einigen die Vorfreude - bei anderen vielleicht auch die Nervosität. Während der Tour mussten wir je nach Abschnitt springen, rutschen, durchs Wasser laufen oder kleinere Wanderpassagen zurücklegen. Die abwechslungsreiche Route sorgte für einige Adrenalinkicks, vor allem bei den höheren Sprüngen. Dank der guten Stimmung in der Gruppe und dem gegenseitigen Anfeuern meisterten aber alle die Herausforderungen mit Bravour.
Leider ging auch dieses Abenteuer irgendwann zu Ende. Am Ziel angekommen, gönnten wir uns noch das eine oder andere Erfrischungsgetränk, bevor uns der Car am vereinbarten Treffpunkt wieder abholte.
Wakeboard
Rund 15 Minuten später erreichte auch die «Wakeboard-Gruppe» ihren Zielort. Da unser Zeitfenster erst um 10:00 Uhr begann, nutzten wir die Gelegenheit, um es uns am See gemütlich zu machen und die Morgensonne zu geniessen.
Anstelle von Wasserskiern entschieden wir uns für das Wakeboard. Unser Guide versicherte uns, dass dies für Anfängerinnen und Anfänger etwas einfacher sei. Als es dann schliesslich aufs Boot ging, stieg die Nervosität merklich an.
Die ersten Versuche, aus dem Wasser zu kommen und das Gleichgewicht auf dem Board zu halten, waren noch etwas wackelig. Doch mit etwas Übung klappte es immer besser und schon bald konnten wir übers Wasser gleiten und sogar erste kleine Tricks ausprobieren.
Der Spass kam dabei definitiv nicht zu kurz und die zwei Stunden auf dem Wasser vergingen wie im Flug. Entsprechend schade war es, als die letzte Runde mit dem Boot vorbei war. Zum Glück blieb noch etwas Zeit, um am See zu entspannen, bevor uns der Car wieder abholte.
Bikegruppe
Als eine der letzten Gruppen startete die «Bikegruppe» in ihr Tagesprogramm. Nach der Ankunft in Annecy machte sich die «Bikegruppe» auf die Suche nach den reservierten Fahrrädern. Diese wurden bereits im zweiten angelaufenen Geschäft gefunden und für alle Teilnehmenden persönlich eingestellt.
Nach einer gemütlichen Fahrt raus aus Annecy, über eine hügelige Landschaft ging es steil runter zum Eingang der Gorges du Fier, einem Naturwunder in der Auvergne-Rhône-Alpes. Nach der obligaten Kaffeepause und der gemütlichen Besichtigung der Schlucht bei äusserst angenehmen Temperaturen ging es gute 750 Meter weiter, steil hoch zum Château de Montrottier. In diesem mittelalterlichen Schloss konnte die unglaubliche Sammlung von Léon Marès bestaunt und der eindrückliche 36 Meter hohe Turm der Religiösen erklommen werden.
Die Rückfahrt – mittlerweile bei sehr hohen Temperaturen – verlief nicht ganz nach Plan. Da der Handyakku des ansonsten sehr umsichtigen Reiseleiters zwischenzeitlich leer war, wurde die Route nach Instinkt gewählt. Spätestens bei der Vorbeifahrt am Flugplatz mussten dann hilfsbereite Mitstrampler bei der Routenwahl unterstützen, so dass schnurgerade wieder die Altstadt von Annecy angesteuert werden konnte.
Nach einem oder zwei kühlen Erfrischungsgetränken konnten anschliessend auch noch die Körper im Lac d’Annecy erfrischt werden, bevor man sich für den Apéro und das Abendessen in Vereinsschale warf.
Freiwillige Gruppe
Die Gruppe mit freiem Programm startete den Tag etwas gemütlicher. Nach dem Frühstück in der Unterkunft ging es später mit dem Bus in die Altstadt von Annecy.
Dort erkundete man die schönen Gassen von Annecy, bestaunte die beeindruckenden Bauten und erfuhr im Museum Wissenswertes über die Stadtgeschichte. Zum Mittagessen genoss man eine feine Pizza in einem der vielen charmanten Restaurants.
Anschliessend gingen einige noch etwas bummeln, während andere bereits gemütlich am See ihren Durst löschten. Später stiess man gemeinsam zu den übrigen Vereinsmitgliedern am See und nutzte die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad.
Nach den abwechslungsreichen Aktivitäten blieb bis 18:00 Uhr genügend Zeit, um am See zu entspannen oder durch die Stadt zu schlendern.
Am Abend trafen wir uns wieder alle gemeinsam zum Nachtessen. Bei leckerem Essen liessen wir die Erlebnisse des Tages Revue passieren, bevor wir den Abend in einer Bar gemütlich ausklingen liessen.
Am Sonntagmorgen durften wir etwas länger schlafen und mussten erst bis 10:00 Uhr auschecken. Die meisten nutzten den Vormittag nochmals für eine Abkühlung im Pool, bevor wir gemeinsam zum See fuhren.
Bis zur Rückfahrt nach Solothurn gegen 14:30 Uhr genossen wir die letzten Stunden dieses gelungenen Wochenendes am See – mit Pizza, Pommes und Sonnenschein direkt am Wasser.
So ging eine abwechslungsreiche, lustige und unvergessliche Helferreise zu Ende. Ein grosses Dankeschön geht an das OK, das dieses tolle Wochenende organisiert und für uns alle möglich gemacht hat.






















































































